<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ercolano Archivi - Unreal Goethe</title>
	<atom:link href="https://goethe.reise/de/museum-country/ercolano-de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://goethe.reise/de/museum-country/ercolano-de/</link>
	<description>Italienische Reise 4.0</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Sep 2026 10:41:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.1</generator>

<image>
	<url>https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/05/goethe512-100x100.jpg</url>
	<title>Ercolano Archivi - Unreal Goethe</title>
	<link>https://goethe.reise/de/museum-country/ercolano-de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vesuv · Die dritte Besteigung, die Lava</title>
		<link>https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-terza-salita/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ercolano-vesuvio-terza-salita</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:41:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://goethe.reise/?post_type=museum&#038;p=8615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein von Neapel aus unsichtbarer Lavastrom fließt gegen Ottajano: die dritte Besteigung.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-terza-salita/">Vesuv · Die dritte Besteigung, die Lava</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein von Neapel aus unsichtbarer Lavastrom fließt gegen Ottajano: die dritte Besteigung. Unter dem Kegel tritt die Lava aus dem Dampf und fließt in einer Rinne, die sie sich selbst baut; Goethe steht auf der erstarrten Kruste, bis die Hitze ihn zurücktreibt. Bei Sonnenuntergang: Das Schreckliche und das Schöne heben einander auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 20. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-20-neapel-0144" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kunde einer soeben ausbrechenden Lava, die, für Neapel unsichtbar, nach Ottajano hinunterfließt, reizte mich, zum dritten Male den Vesuv zu besuchen. Kaum war ich am Fuße desselben aus meinem zweirädrigen, einpferdigen Fuhrwerk gesprungen, so zeigten sich schon jene beiden Führer, die uns früher hinaufbegleitet hatten. Ich wollte keinen missen und nahm den einen aus Gewohnheit und Dankbarkeit, den andern aus Vertrauen, beide der mehreren Bequemlichkeit wegen mit mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Höhe gelangt, blieb der eine bei den Mänteln und Viktualien, der jüngere folgte mir, und wir gingen mutig auf einen ungeheuren Dampf los, der unterhalb des Kegelschlundes aus dem Berge brach; sodann schritten wir an dessen Seite her gelind hinabwärts, bis wir endlich unter klarem Himmel aus dem wilden Dampfgewölke die Lava hervorquellen sahen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man habe auch tausendmal von einem Gegenstande gehört, das Eigentümliche desselben spricht nur zu uns aus dem unmittelbaren Anschauen. Die Lava war schmal, vielleicht nicht breiter als zehn Fuß, allein die Art, wie sie eine sanfte, ziemlich ebene Fläche hinabfloß, war auffallend genug; denn indem sie während des Fortfließens an den Seiten und an der Oberfläche verkühlt, so bildet sich ein Kanal, der sich immer erhöht, weil das geschmolzene Material auch unterhalb des Feuerstroms erstarrt, welcher die auf der Oberfläche schwimmenden Schlacken rechts und links gleichförmig hinunterwirft, wodurch sich denn nach und nach ein Damm erhöht, auf welchem der Glutstrom ruhig fortfließt wie ein Mühlbach. Wir gingen neben dem ansehnlich erhöhten Damme her, die Schlacken rollten regelmäßig an den Seiten herunter bis zu unsern Füßen. Durch einige Lücken des Kanals konnten wir den Glutstrom von unten sehen und, wie er weiter hinabfloß, ihn von oben beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die hellste Sonne erschien die Glut verdüstert, nur ein mäßiger Rauch stieg in die reine Luft. Ich hatte Verlangen, mich dem Punkte zu nähern, wo sie aus dem Berge bricht; dort sollte sie, wie mein Führer versicherte, sogleich Gewölb und Dach über sich her bilden, auf welchem er öfters gestanden habe. Auch dieses zu sehen und zu erfahren, stiegen wir den Berg wieder hinauf, um jenem Punkte von hintenher beizukommen. Glücklicherweise fanden wir die Stelle durch einen lebhaften Windzug entblößt, freilich nicht ganz, denn ringsum qualmte der Dampf aus tausend Ritzen, und nun standen wir wirklich auf der breiartig gewundenen, erstarrten Decke, die sich aber so weit vorwärts erstreckte, daß wir die Lava nicht konnten herausquellen sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir versuchten noch ein paar Dutzend Schritte, aber der Boden ward immer glühender; sonneverfinsternd und erstickend wirbelte ein unüberwindlicher Qualm. Der vorausgegangene Führer kehrte bald um, ergriff mich, und wir entwanden uns diesem Höllenbrudel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem wir die Augen an der Aussicht, Gaumen und Brust aber am Weine gelabt, gingen wir umher, noch andere Zufälligkeiten dieses mitten im Paradies aufgetürmten Höllengipfels zu beobachten. Einige Schlünde, die als vulkanische Essen keinen Rauch, aber eine glühende Luft fortwährend gewaltsam ausstoßen, betrachtete ich wieder mit Aufmerksamkeit. Ich sah sie durchaus mit einem tropfsteinartigen Material tapeziert, welches zitzen- und zapfenartig die Schlünde bis oben bekleidete. Bei der Ungleichheit der Essen fanden sich mehrere dieser herabhängenden Dunstprodukte ziemlich zur Hand, so daß wir sie mit unsern Stäben und einigen hakenartigen Vorrichtungen gar wohl gewinnen konnten. Bei dem Lavahändler hatte ich schon dergleichen Exemplare unter der Rubrik der wirklichen Laven gefunden, und ich freute mich, entdeckt zu haben, daß es vulkanischer Ruß sei, abgesetzt aus den heißen Schwaden, die darin enthaltenen verflüchtigten mineralischen Teile offenbarend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der herrlichste Sonnenuntergang, ein himmlischer Abend erquickten mich auf meiner Rückkehr; doch konnte ich empfinden, wie sinneverwirrend ein ungeheurer Gegensatz sich erweise. Das Schreckliche zum Schönen, das Schöne zum Schrecklichen, beides hebt einander auf und bringt eine gleichgültige Empfindung hervor. Gewiß wäre der Neapolitaner ein anderer Mensch, wenn er sich nicht zwischen Gott und Satan eingeklemmt fühlte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2400" height="1602" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2.jpg" alt="Rand und Wände des Kraters des Großen Kegels des Vesuvs heute. Foto Norbert Nagel, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0." class="wp-image-9103" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-300x200.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-1024x684.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-768x513.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-1536x1025.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-2048x1367.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-415x277.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-650x434.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm2-250x167.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rand und Wände des Kraters des Großen Kegels des Vesuvs heute. Foto Norbert Nagel, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Große Kegel, Nordostflanke Richtung Ottaviano, im Nationalpark Vesuv; die genaue Stelle ist nicht bestimmbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Gran Cono del Vesuvio, Parco Nazionale del Vesuvio (NA)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="2400" height="1235" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0.jpg" alt="Pietro Fabris, Besucher an einem Lavastrom des Vesuvs, 1771, Tafel XXXVIII von William Hamiltons Campi Phlegraei. Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9101" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-300x154.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-1024x527.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-768x395.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-1536x790.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-2048x1054.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-415x214.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-650x334.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm0-250x129.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pietro Fabris, Besucher an einem Lavastrom des Vesuvs, 1771, Tafel XXXVIII von William Hamiltons Campi Phlegraei. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="2400" height="1724" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1.jpg" alt="Pierre-Jacques Volaire, Ausbruch des Vesuvs mit dem Lavastrom bei Nacht, 1771 (Warschau, Nationalmuseum). Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9102" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-300x216.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-1024x736.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-768x552.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-1536x1103.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-2048x1471.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-415x298.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-650x467.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-wm1-250x180.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pierre-Jacques Volaire, Ausbruch des Vesuvs mit dem Lavastrom bei Nacht, 1771 (Warschau, Nationalmuseum). Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai.jpg" alt="Der dritte Aufstieg, 20. März 1787: die Lava tritt aus dem Rauch und fließt in einer Rinne, die sie sich selbst baut, wie ein Mühlbach. Bei Sonnenuntergang heben sich das Schreckliche und das Schöne gegenseitig auf. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9080" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-terza-salita-1787-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der dritte Aufstieg, 20. März 1787: die Lava tritt aus dem Rauch und fließt in einer Rinne, die sie sich selbst baut, wie ein Mühlbach. Bei Sonnenuntergang heben sich das Schreckliche und das Schöne gegenseitig auf. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterlesen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goethe.reise/?p=8541">Die erste Besteigung des Vesuvs</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-terza-salita/">Vesuv · Die dritte Besteigung, die Lava</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herkulaneum · Das verschüttete Theater</title>
		<link>https://goethe.reise/de/museum/ercolano-teatro-antico/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ercolano-teatro-antico</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:40:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://goethe.reise/?post_type=museum&#038;p=8611</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Stadt am Fuß des Vesuvs liegt sechzig Fuß tief verschüttet.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-teatro-antico/">Herkulaneum · Das verschüttete Theater</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt am Fuß des Vesuvs liegt sechzig Fuß tief verschüttet. Man steigt sechzig Stufen hinab und bewundert bei Fackelschein das einst unter freiem Himmel stehende Theater; Goethe bedauert, dass nicht bergmännisch, von deutschen Bergleuten, gegraben wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 18. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-18-neapel-0142" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nun durften wir nicht länger säumen, Herkulanum und die ausgegrabene Sammlung in Portici zu sehen. Jene alte Stadt, am Fuße des Vesuvs liegend, war vollkommen mit Lava bedeckt, die sich durch nachfolgende Ausbrüche erhöhte, so daß die Gebäude jetzt sechzig Fuß unter der Erde liegen. Man entdeckte sie, indem man einen Brunnen grub und auf getäfelte Marmorfußböden traf. Jammerschade, daß die Ausgrabung nicht durch deutsche Bergleute recht planmäßig geschehen; denn gewiß ist bei einem zufällig räuberischen Nachwühlen manches edle Altertum vergeudet worden. Man steigt sechzig Stufen hinunter in eine Gruft, wo man das ehmals unter freiem Himmel stehende Theater bei Fackelschein anstaunt und sich erzählen läßt, was alles da gefunden und hinaufgeschafft worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2400" height="1877" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2.jpg" alt="Der alte Eingang zum unterirdischen Theater von Herculaneum am Corso Resina. Foto Dommaria, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0." class="wp-image-9098" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-300x235.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-1024x801.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-768x601.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-1536x1201.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-2048x1602.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-415x325.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-650x508.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm2-250x196.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der alte Eingang zum unterirdischen Theater von Herculaneum am Corso Resina. Foto Dommaria, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das antike Theater von Herkulaneum, unterirdisch zu besichtigen, Eingang am Corso Resina außerhalb der offenen Grabungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Teatro antico di Ercolano, Corso Resina, 80056 Ercolano (NA)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2400" height="1790" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0.jpg" alt="Grundriss des antiken Theaters von Herculaneum, Radierung aus der Werkstatt Piranesi (wahrscheinlich Francesco Piranesi), spätes 18. Jahrhundert. Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9096" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-300x224.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-1024x764.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-768x573.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-1536x1146.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-2048x1527.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-590x440.jpg 590w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-415x310.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-650x485.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm0-250x186.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Grundriss des antiken Theaters von Herculaneum, Radierung aus der Werkstatt Piranesi (wahrscheinlich Francesco Piranesi), spätes 18. Jahrhundert. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2280" height="872" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1.jpg" alt="François Mazois, Rekonstruktion der Bühne des Theaters von Herculaneum, frühes 19. Jahrhundert. Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9097" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1.jpg 2280w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-300x115.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-1024x392.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-768x294.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-1536x587.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-2048x783.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-415x159.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-650x249.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-wm1-250x96.jpg 250w" sizes="(max-width: 2280px) 100vw, 2280px" /><figcaption class="wp-element-caption">François Mazois, Rekonstruktion der Bühne des Theaters von Herculaneum, frühes 19. Jahrhundert. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai.jpg" alt="Der Abstieg in das verschüttete Theater von Herculaneum, 18. März 1787: sechzig Stufen hinab und im Fackellicht die Sitzreihen, die aus dem Tuff hervortreten. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9076" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-teatro-antico-1787-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Abstieg in das verschüttete Theater von Herculaneum, 18. März 1787: sechzig Stufen hinab und im Fackellicht die Sitzreihen, die aus dem Tuff hervortreten. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-teatro-antico/">Herkulaneum · Das verschüttete Theater</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vesuv · Die zweite Besteigung</title>
		<link>https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-seconda-salita/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ercolano-vesuvio-seconda-salita</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:40:36 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://goethe.reise/?post_type=museum&#038;p=8593</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Tischbein, dem das Ungestalte des Vulkans zuwider ist: Zwei Führer ziehen sie an einem Lederriemen hinauf.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-seconda-salita/">Vesuv · Die zweite Besteigung</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit Tischbein, dem das Ungestalte des Vulkans zuwider ist: Zwei Führer ziehen sie an einem Lederriemen hinauf. Goethe misst die Pausen zwischen den Auswürfen und läuft mit dem jüngeren Führer an den Kraterrand; der Donner überrascht sie, mit Asche bedeckt kommen sie herab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 6. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-06-neapel-0131" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Obgleich ungern, doch aus treuer Geselligkeit, begleitete Tischbein mich heute auf den Vesuv. Ihm, dem bildenden Künstler, der sich nur immer mit den schönsten Menschen- und Tierformen beschäftigt, ja das Ungeformte selbst, Felsen und Landschaften, durch Sinn und Geschmack vermenschlicht, ihm wird eine solche furchtbare, ungestalte Aufhäufung, die sich immer wieder selbst verzehrt und allem Schönheitsgefühl den Krieg ankündigt, ganz abscheulich vorkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fuhren auf zwei Kalessen, weil wir uns als Selbstführer durch das Gewühl der Stadt nicht durchzuwinden getrauten. Der Fahrende schreit unaufhörlich: &#8222;Platz, Platz!&#8220;, damit Esel, Holz oder Kehricht Tragende, entgegenrollende Kalessen, lastschleppende oder frei wandelnde Menschen, Kinder und Greise sich vorsehen, ausweichen, ungehindert aber der scharfe Trab fortgesetzt werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg durch die äußersten Vorstädte und Gärten sollte schon auf etwas Plutonisches hindeuten. Denn da es lange nicht geregnet, waren von dickem, aschgrauem Staube die von Natur immergrünen Blätter überdeckt, alle Dächer, Gurtgesimse und was nur irgend eine Fläche bot, gleichfalls übergraut, so daß nur der herrliche blaue Himmel und die hereinscheinende mächtige Sonne ein Zeugnis gab, daß man unter den Lebendigen wandle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Fuße des steilen Hanges empfingen uns zwei Führer, ein älterer und ein jüngerer, beides tüchtige Leute. Der erste schleppte mich, der zweite Tischbein den Berg hinauf. Sie schleppten, sage ich; denn ein solcher Führer umgürtet sich mit einem ledernen Riemen, in welchen der Reisende greift und, hinaufwärts gezogen, sich an einem Stabe auf seinen eigenen Füßen desto leichter emporhilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So erlangten wir die Fläche, über welcher sich der Kegelberg erhebt, gegen Norden die Trümmer der Somma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blick westwärts über die Gegend nahm wie ein heilsames Bad alle Schmerzen der Anstrengung und alle Müdigkeit hinweg, und wir umkreisten nunmehr den immer qualmenden, Stein und Asche auswerfenden Kegelberg. Solange der Raum gestattete, in gehöriger Entfernung zu bleiben, war es ein großes, geisterhebendes Schauspiel. Erst ein gewaltsamer Donner, der aus dem tiefsten Schlunde hervortönte, sodann Steine, größere und kleinere, zu Tausenden in die Luft geschleudert, von Aschenwolken eingehüllt. Der größte Teil fiel in den Schlund zurück. Die andern, nach der Seite zu getriebenen Brocken, auf die Außenseite des Kegels niederfallend, machten ein wunderbares Geräusch: erst plumpten die schwereren und hupften mit dumpfem Getön an die Kegelseite hinab, die geringeren klapperten hinterdrein, und zuletzt rieselte die Asche nieder. Dieses alles geschah in regelmäßigen Pausen, die wir durch ein ruhiges Zählen sehr wohl abmessen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen der Somma und dem Kegelberge ward aber der Raum enge genug, schon fielen mehrere Steine um uns her und machten den Umgang unerfreulich. Tischbein fühlte sich nunmehr auf dem Berge noch verdrießlicher, da dieses Ungetüm, nicht zufrieden, häßlich zu sein, auch noch gefährlich werden wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aber durchaus eine gegenwärtige Gefahr etwas Reizendes hat und den Widerspruchsgeist im Menschen auffordert, ihr zu trotzen, so bedachte ich, daß es möglich sein müsse, in der Zwischenzeit von zwei Eruptionen den Kegelberg hinauf an den Schlund zu gelangen und auch in diesem Zeitraum den Rückweg zu gewinnen. Ich ratschlagte hierüber mit den Führern unter einem überhängenden Felsen der Somma, wo wir, in Sicherheit gelagert, uns an den mitgebrachten Vorräten erquickten. Der jüngere getraute sich, das Wagestück mit mir zu bestehen, unsere Hutköpfe fütterten wir mit leinenen und seidenen Tüchern, wir stellten uns bereit, die Stäbe in der Hand, ich seinen Gürtel fassend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch klapperten die kleinen Steine um uns herum, noch rieselte die Asche, als der rüstige Jüngling mich schon über das glühende Gerölle hinaufriß. Hier standen wir an dem ungeheuren Rachen, dessen Rauch eine leise Luft von uns ablenkte, aber zugleich das Innere des Schlundes verhüllte, der ringsum aus tausend Ritzen dampfte. Durch einen Zwischenraum des Qualmes erblickte man hie und da geborstene Felsenwände. Der Anblick war weder unterrichtend noch erfreulich, aber eben deswegen, weil man nichts sah, verweilte man, um etwas herauszusehen. Das ruhige Zählen war versäumt, wir standen auf einem scharfen Rande vor dem ungeheuern Abgrund. Auf einmal erscholl der Donner, die furchtbare Ladung flog an uns vorbei, wir duckten uns unwillkürlich, als wenn uns das vor den niederstürzenden Massen gerettet hätte; die kleineren Steine klapperten schon, und wir, ohne zu bedenken, daß wir abermals eine Pause vor uns hatten, froh, die Gefahr überstanden zu haben, kamen mit der noch rieselnden Asche am Fuße des Kegels an, Hüte und Schultern genugsam eingeäschert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Tischbein aufs freundlichste empfangen, gescholten und erquickt, konnte ich nun den älteren und neueren Laven eine besondere Aufmerksamkeit widmen. Der betagte Führer wußte genau die Jahrgänge zu bezeichnen. Ältere waren schon mit Asche bedeckt und ausgeglichen, neuere, besonders die langsam geflossenen, boten einen seltsamen Anblick; denn indem sie, fortschleichend, die auf ihrer Oberfläche erstarrten Massen eine Zeitlang mit sich hinschleppen, so muß es doch begegnen, daß diese von Zeit zu Zeit stocken, aber, von den Glutströmen noch fortbewegt, übereinander geschoben, wunderbar zackig erstarrt verharren, seltsamer als im ähnlichen Fall die übereinander getriebenen Eisschollen. Unter diesem geschmolzenen wüsten Wesen fanden sich auch große Blöcke, welche, angeschlagen, auf dem frischen Bruch einer Urgebirgsart völlig ähnlich sehen. Die Führer behaupteten, es seien alte Laven des tiefsten Grundes, welche der Berg manchmal auswerfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf unserer Rückkehr nach Neapel wurden mir kleine Häuser merkwürdig, einstöckig, sonderbar gebaut, ohne Fenster, die Zimmer nur durch die auf die Straße gehende Türe erleuchtet. Von früher Tageszeit bis in die Nacht sitzen die Bewohner davor, da sie sich denn zuletzt in ihre Höhlen zurückziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf eine etwas verschiedene Weise am Abend tumultuierende Stadt entlockte mir den Wunsch, einige Zeit hier verweilen zu können, um das bewegliche Bild nach Kräften zu entwerfen. Es wird mir nicht so wohl werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2400" height="998" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2.jpg" alt="Der Krater des Großen Kegels des Vesuvs heute, vom Kraterrandweg aus. Foto Horcrux, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0." class="wp-image-9100" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-300x125.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-1024x426.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-768x319.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-1536x639.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-2048x852.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-415x173.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-650x270.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm2-250x104.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Krater des Großen Kegels des Vesuvs heute, vom Kraterrandweg aus. Foto Horcrux, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Große Kegel des Vesuvs; die Fläche am Fuß des Kegels unter den Trümmern des Somma ist das Atrio del Cavallo (wahrscheinlich).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Gran Cono del Vesuvio, Parco Nazionale del Vesuvio, Ercolano (NA)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1260" height="679" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere.jpg" alt="Pietro Fabris, der Krater des Vesuvs, aus William Hamiltons Campi Phlegraei, 1776. Sammlung SPUN." class="wp-image-8459" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere.jpg 1260w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-300x162.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-1024x552.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-768x414.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-415x224.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-650x350.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-250x135.jpg 250w" sizes="(max-width: 1260px) 100vw, 1260px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pietro Fabris, der Krater des Vesuvs, aus William Hamiltons Campi Phlegraei, 1776. Sammlung SPUN.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2218" height="1413" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0.jpg" alt="Pietro Fabris, der Kegel des Vesuvs im Ausbruch, Tafel X von William Hamiltons Campi Phlegraei, 1776. Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9099" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0.jpg 2218w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-300x191.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-1024x652.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-768x489.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-1536x979.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-2048x1305.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-415x264.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-650x414.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-wm0-250x159.jpg 250w" sizes="(max-width: 2218px) 100vw, 2218px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pietro Fabris, der Kegel des Vesuvs im Ausbruch, Tafel X von William Hamiltons Campi Phlegraei, 1776. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai.jpg" alt="Der zweite Aufstieg auf den Vesuv, 6. März 1787: die Führer ziehen die Reisenden an einem Lederriemen hinauf, während der Krater Steine und Asche wirft. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9060" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/ercolano-vesuvio-seconda-salita-1787-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der zweite Aufstieg auf den Vesuv, 6. März 1787: die Führer ziehen die Reisenden an einem Lederriemen hinauf, während der Krater Steine und Asche wirft. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterlesen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goethe.reise/?p=8541">Die erste Besteigung des Vesuvs</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-seconda-salita/">Vesuv · Die zweite Besteigung</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vesuv · Die erste Besteigung</title>
		<link>https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-prima-salita/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ercolano-vesuvio-prima-salita</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:14:52 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://goethe.reise/?post_type=museum&#038;p=8568</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 2.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-prima-salita/">Vesuv · Die erste Besteigung</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 2. März bei trübem Wetter von Resina auf dem Maultier, dann zu Fuß über die Lava von 1771 bis zum ausgefüllten Krater. Im Dampf sieht Goethe kaum noch seine Schuhe und kehrt um: Er hat den Berg rekognosziert, um ihn förmlich zu belagern, und bringt eine Hypothese über die Sublimation vulkanischer Ausdünstungen mit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 2. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-01-neapel-0126" data-src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/de-1787-03-01-neapel-0126-de.mp3"><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den 2. März bestieg ich den Vesuv, obgleich bei trübem Wetter und umwölktem Gipfel. Fahrend gelangt&#8216; ich nach Resina, sodann auf einem Maultiere den Berg zwischen Weingärten hinauf; nun zu Fuß über die Lava vom Jahre Einundsiebenzig, die schon feines, aber festes Moos auf sich erzeugt hatte; dann an der Seite der Lava her. Die Hütte des Einsiedlers blieb mir links auf der Höhe. Ferner den Aschenberg hinauf, welches eine sauere Arbeit ist. Zwei Dritteile dieses Gipfels waren mit Wolken bedeckt. Endlich erreichten wir den alten, nun ausgefüllten Krater, fanden die neuen Laven von zwei Monaten vierzehn Tagen, ja, eine schwache von fünf Tagen schon erkaltet. Wir stiegen über sie an einem erst aufgeworfenen vulkanischen Hügel hinauf, er dampfte aus allen Enden. Der Rauch zog von uns weg, und ich wollte nach dem Krater gehn. Wir waren ungefähr funfzig Schritte in den Dampf hinein, als er so stark wurde, daß ich kaum meine Schuhe sehen konnte. Das Schnupftuch vorgehalten half nichts, der Führer war mir auch verschwunden, die Tritte auf den ausgeworfenen Lavabröckchen unsicher, ich fand für gut, umzukehren und mir den gewünschten Anblick auf einen heitern Tag und verminderten Rauch zu sparen. Indes weiß ich doch auch, wie schlecht es sich in solcher Atmosphäre Atem holt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens war der Berg ganz still. Weder Flamme, noch Brausen, noch Steinwurf, wie er doch die ganze Zeit her trieb. Ich habe ihn nun rekognosziert, um ihn förmlich, sobald das Wetter gut werden will, zu belagern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Laven, die ich fand, waren mir meist bekannte Gegenstände. Ein Phänomen hab&#8216; ich aber entdeckt, das mir sehr merkwürdig schien und das ich näher untersuchen, nach welchem ich mich bei Kennern und Sammlern erkundigen will. Es ist eine tropfsteinförmige Bekleidung einer vulkanischen Esse, die ehemals zugewölbt war, jetzt aber aufgeschlagen ist und aus dem alten, nun ausgefüllten Krater herausragt. Dieses feste, grauliche, tropfsteinförmige Gestein scheint mir durch Sublimation der allerfeinsten vulkanischen Ausdünstungen ohne Mitwirkung von Feuchtigkeit und ohne Schmelzung gebildet worden zu sein; es gibt zu weitern Gedanken Gelegenheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 3. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-03-neapel-0128" data-src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/de-1787-03-03-neapel-0128-de.mp3"><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hier schick&#8216; ich einige gedrängte Blätter als Nachricht von dem Einstande, den ich hier gegeben. Auch ein an der Ecke angeschmauchtes Kuvert eures letzten Briefes zum Zeugnis, daß er mit auf dem Vesuv gewesen. Doch muß ich euch nicht, weder im Traume noch im Wachen, von Gefahr umgeben erscheinen; seid versichert, da, wo ich gehe, ist nicht mehr Gefahr als auf der Chaussee nach Belvedere. Die Erde ist überall des Herrn! kann man wohl bei dieser Gelegenheit sagen. Ich suche keine Abenteuer aus Vorwitz noch Sonderbarkeit, aber weil ich meist klar bin und dem Gegenstand bald seine Eigentümlichkeit abgewinne, so kann ich mehr tun und wagen als ein anderer. Nach Sizilien ist&#8217;s nichts weniger als gefährlich. Vor einigen Tagen fuhr die Fregatte nach Palermo mit günstigem Nordostwind ab, sie ließ Capri rechts und hat gewiß den Weg in sechsunddreißig Stunden zurückgelegt. Drüben sieht es auch in der Wirklichkeit nicht so gefährlich aus, als man es in der Ferne zu machen beliebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 9. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-09-neapel-0133" data-src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/de-1787-03-09-neapel-0133-de.mp3"><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wetter hat sich verdunkelt, es ist im Wechseln, das Frühjahr tritt ein, und wir werden Regentage haben. Noch ist der Gipfel des Vesuvs nicht heiter geworden, seit ich droben war. Diese letzten Nächte sah man ihn manchmal flammen, jetzt hält er wieder inne, man erwartet stärkeren Ausbruch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="7232" height="3008" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018.jpg" alt="Der Krater des Großen Kegels heute. Foto von Horcrux, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0." class="wp-image-8861" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018.jpg 7232w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-300x125.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-1024x426.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-768x319.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-1536x639.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-2048x852.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-415x173.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-650x270.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-cratere-panoramica-2018-250x104.jpg 250w" sizes="(max-width: 7232px) 100vw, 7232px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Krater des Großen Kegels heute. Foto von Horcrux, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von Ercolano (dem alten Resina) zum Großen Kegel im Nationalpark Vesuv; die Hütte des Einsiedlers stand beim heutigen Osservatorio Vesuviano.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Gran Cono del Vesuvio, Parco Nazionale del Vesuvio, Ercolano (NA)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1260" height="679" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere.jpg" alt="Der Krater des Vesuvs. Radierung nach Pietro Fabris, aus William Hamiltons Campi Phlegraei, 1776." class="wp-image-8459" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere.jpg 1260w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-300x162.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-1024x552.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-768x414.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-415x224.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-650x350.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/fabbriscratere-250x135.jpg 250w" sizes="(max-width: 1260px) 100vw, 1260px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Krater des Vesuvs. Radierung nach Pietro Fabris, aus William Hamiltons Campi Phlegraei, 1776.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1133" height="839" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio.jpg" alt="Der Vesuv in einem Aquarell von Johann Wolfgang von Goethe, 1787." class="wp-image-8454" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio.jpg 1133w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio-300x222.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio-1024x758.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio-768x569.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio-415x307.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio-650x481.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/04/goethevesuvio-250x185.jpg 250w" sizes="(max-width: 1133px) 100vw, 1133px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Vesuv in einem Aquarell von Johann Wolfgang von Goethe, 1787.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai.jpg" alt="Der Aufstieg vom 2. März 1787 im Rauch, KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-8862" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/vesuvio-1787-salita-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Aufstieg vom 2. März 1787 im Rauch, KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Videos</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Goethe @ Vesuvio" width="422" height="750" src="https://www.youtube.com/embed/ooibj7N0sZ8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterlesen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goethe.reise/?p=8541">Die erste Besteigung des Vesuvs</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/museum/ercolano-vesuvio-prima-salita/">Vesuv · Die erste Besteigung</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
