<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Emma Hart, später Lady Hamilton - Personen von Goethes Grand Tour - Unreal Goethe</title>
	<atom:link href="https://goethe.reise/de/personaggi/emma-hart/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://goethe.reise/de/personaggi/emma-hart/</link>
	<description>Italienische Reise 4.0</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Sep 2026 17:30:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.1</generator>

<image>
	<url>https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/05/goethe512-100x100.jpg</url>
	<title>Emma Hart, später Lady Hamilton - Personen von Goethes Grand Tour - Unreal Goethe</title>
	<link>https://goethe.reise/de/personaggi/emma-hart/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Palazzo Sessa, Hamilton und Emma</title>
		<link>https://goethe.reise/de/grandtour/napoli-palazzo-sessa-hamilton/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=napoli-palazzo-sessa-hamilton</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:41:08 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://goethe.reise/?post_type=museum&#038;p=8617</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hamilton hat sich eine schöne Existenz geschaffen: Zimmer in englischem Geschmack und eine Aussicht aus dem Eckzimmer, vielleicht einzig, und nach allen Reichen der Schöpfung ist er bei einem schönen Weibe angelangt.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/napoli-palazzo-sessa-hamilton/">Palazzo Sessa, Hamilton und Emma</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hamilton hat sich eine schöne Existenz geschaffen: Zimmer in englischem Geschmack und eine Aussicht aus dem Eckzimmer, vielleicht einzig, und nach allen Reichen der Schöpfung ist er bei einem schönen Weibe angelangt. Im Mai speist Goethe bei ihnen, Emma singt, und Hamilton führt ihn in sein geheimes Kunst- und Gerümpelgewölbe, wo zwei Kandelaber denen von Portici allzu ähnlich sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 22. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-22-neapel-0145" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Triebe mich nicht die deutsche Sinnesart und das Verlangen, mehr zu lernen und zu tun als zu genießen, so sollte ich in dieser Schule des leichten und lustigen Lebens noch einige Zeit verweilen und mehr zu profitieren suchen. Es ist hier gar vergnüglich sein, wenn man sich nur ein klein wenig einrichten könnte. Die Lage der Stadt, die Milde des Klimas kann nie genug gerühmt werden, aber darauf ist auch der Fremde fast allein angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freilich wer sich Zeit nimmt, Geschick und Vermögen hat, kann sich auch hier breit und gut niederlassen. So hat sich Hamilton eine schöne Existenz gemacht und genießt sie nun am Abend seines Lebens. Die Zimmer, die er sich in englischem Geschmack einrichtete, sind allerliebst, und die Aussicht aus dem Eckzimmer vielleicht einzig. Unter uns das Meer, im Angesicht Capri, rechts der Posilipo, näher der Spaziergang Villa Reale, links ein altes Jesuitengebäude, weiterhin die Küste von Sorrent bis ans Kap Minerva. Dergleichen möcht&#8216; es wohl in Europa schwerlich zum zweiten Male geben, wenigstens nicht im Mittelpunkte einer großen, bevölkerten Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hamilton ist ein Mann von allgemeinem Geschmack und, nachdem er alle Reiche der Schöpfung durchwandert, an ein schönes Weib, das Meisterstück des großen Künstlers, gelangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun nach allem diesem und hundertfältigem Genuß locken mich die Sirenen jenseits des Meeres, und wenn der Wind gut ist, geh&#8216; ich mit diesem Briefe zugleich ab, er nordwärts, ich südwärts. Des Menschen Sinn ist unbändig, ich besonders bedarf der Weite gar sehr. Nicht sowohl das Beharren als ein schnelles Auffassen muß jetzt mein Augenmerk sein. Hab&#8216; ich einem Gegenstande nur die Spitze des Fingers abgewonnen, so kann ich mir die ganze Hand durch Hören und Denken wohl zueignen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seltsamerweise erinnert mich ein Freund in diesen Tagen an &#8222;Wilhelm Meister&#8220; und verlangt dessen Fortsetzung; unter diesem Himmel möchte sie wohl nicht möglich sein, vielleicht läßt sich von dieser Himmelsluft den letzten Büchern etwas mitteilen. Möge meine Existenz sich dazu genugsam entwickeln, der Stengel mehr in die Länge rücken und die Blumen reicher und schöner hervorbrechen. Gewiß, es wäre besser ich käme gar nicht wieder, wenn ich nicht wiedergeboren zurückkommen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 27. Mai 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-05-27-neapel-0212" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hamilton und seine Schöne setzten gegen mich ihre Freundlichkeit fort. Ich speiste bei ihnen, und gegen Abend produzierte Miß Harte auch ihre musikalischen und melischen Talente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Antrieb Freund Hackerts, der sein Wohlwollen gegen mich steigert und mir alles Merkwürdige zur Kenntnis bringen möchte, führte uns Hamilton in sein geheimes Kunstund Gerümpelgewölbe. Da sieht es denn ganz verwirrt aus; die Produkte aller Epochen zufällig durcheinander gestellt: Büsten, Torse, Vasen, Bronze, von sizilianischen Achaten allerlei Hauszierat, sogar ein Kapellchen, Geschnitztes, Gemaltes und was er nur zufällig zusammenkaufte. In einem langen Kasten an der Erde, dessen aufgebrochenen Deckel ich neugierig beiseiteschob, lagen zwei ganz herrliche Kandelaber von Bronze. Mit einem Wink machte ich Hackerten aufmerksam und lispelte ihm die Frage zu, ob diese nicht ganz denen in Portici ähnlich seien. Er winkte mir dagegen Stillschweigen; sie mochten sich freilich aus den pompejischen Grüften seitwärts hieher verloren haben. Wegen solcher und ähnlicher glücklicher Erwerbnisse mag der Ritter diese verborgenen Schätze nur wohl seinen vertrautesten Freunden sehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auffallend war mir ein aufrechtstehender, an der Vorderseite offener, inwendig schwarz angestrichener Kasten, von dem prächtigsten goldenen Rahmen eingefaßt. Der Raum groß genug, um eine stehende menschliche Figur aufzunehmen, und demgemäß erfuhren wir auch die Absicht. Der Kunst- und Mädchenfreund, nicht zufrieden, das schöne Gebild als bewegliche Statue zu sehen, wollte sich auch an ihr als an einem bunten, unnachahmbaren Gemälde ergötzen, und so hatte sie manchmal innerhalb dieses goldenen Rahmens, auf schwarzem Grund vielfarbig gekleidet, die antiken Gemälde von Pompeji und selbst neuere Meisterwerke nachgeahmt. Diese Epoche schien vorüber zu sein, auch war der Apparat schwer zu transportieren und ins rechte Licht zu setzen; uns konnte also ein solches Schauspiel nicht zuteil werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist der Ort, noch einer andern entschiedenen Liebhaberei der Neapolitaner überhaupt zu gedenken. Es sind die Krippchen (presepe), die man zu Weihnachten in allen Kirchen sieht, eigentlich die Anbetung der Hirten, Engel und Könige vorstellend, mehr oder weniger vollständig, reich und kostbar zusammen gruppiert. Diese Darstellung ist in dem heitern Neapel bis auf die flachen Hausdächer gestiegen; dort wird ein leichtes hüttenartiges Gerüste erbaut, mit immergrünen Bäumen und Sträuchen aufgeschmückt. Die Mutter Gottes, das Kind und die sämtlichen Umstehenden und Umschwebenden, kostbar ausgeputzt, auf welche Garderobe das Haus große Summen verwendet. Was aber das Ganze unnachahmlich verherrlicht, ist der Hintergrund, welcher den Vesuv mit seinen Umgebungen einfaßt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da mag man nun manchmal auch lebendige Figuren zwischen die Puppen mit eingemischt haben, und nach und nach ist eine der bedeutendsten Unterhaltungen hoher und reicher Familien geworden, zu ihrer Abendergötzung auch weltliche Bilder, sie mögen nun der Geschichte oder der Dichtkunst angehören, in ihren Palästen aufzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darf ich mir eine Bemerkung erlauben, die freilich ein wohlbehandelter Gast nicht wagen sollte, so muß ich gestehen, daß mir unsere schöne Unterhaltende doch eigentlich als ein geistloses Wesen vorkommt, die wohl mit ihrer Gestalt bezahlen, aber durch keinen seelenvollen Ausdruck der Stimme, der Sprache sich geltend machen kann. Schon ihr Gesang ist nicht von zusagender Fülle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so mag es sich auch am Ende mit jenen starren Bildern verhalten. Schöne Personen gibt&#8217;s überall, tiefempfindende, zugleich mit günstigen Sprachorganen versehene viel seltener, am allerseltensten solche, wo zu allem diesen noch eine einnehmende Gestalt hinzutritt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Palazzo Sessa nahe der Piazza dei Martiri, Residenz William Hamiltons; aus dem Eckzimmer das Meer, Capri, der Posilipo und die Villa Reale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Palazzo Sessa, Vico Santa Maria a Cappella Vecchia, 80121 Napoli</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1849" height="2400" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0.jpg" alt="David Allan, Sir William Hamilton, 1775 (National Portrait Gallery, London): im Fenster der rauchende Vesuv. Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9128" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0.jpg 1849w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-231x300.jpg 231w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-789x1024.jpg 789w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-768x997.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-1183x1536.jpg 1183w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-1578x2048.jpg 1578w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-415x539.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-650x844.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm0-250x324.jpg 250w" sizes="(max-width: 1849px) 100vw, 1849px" /><figcaption class="wp-element-caption">David Allan, Sir William Hamilton, 1775 (National Portrait Gallery, London): im Fenster der rauchende Vesuv. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1880" height="2400" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1.jpg" alt="Élisabeth Vigée Le Brun, Emma Hamilton als Bacchantin, um 1790 (Lady Lever Art Gallery). Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9129" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1.jpg 1880w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-235x300.jpg 235w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-802x1024.jpg 802w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-768x980.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-1203x1536.jpg 1203w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-1604x2048.jpg 1604w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-415x530.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-650x830.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm1-250x319.jpg 250w" sizes="(max-width: 1880px) 100vw, 1880px" /><figcaption class="wp-element-caption">Élisabeth Vigée Le Brun, Emma Hamilton als Bacchantin, um 1790 (Lady Lever Art Gallery). Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1580" height="1999" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2.jpg" alt="George Romney, Emma Hart als Ariadne, 1785: die schöne Frau, zu der Hamilton gelangt war, vor der Heirat. Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9130" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2.jpg 1580w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-237x300.jpg 237w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-809x1024.jpg 809w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-768x972.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-1214x1536.jpg 1214w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-415x525.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-650x822.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-wm2-250x316.jpg 250w" sizes="(max-width: 1580px) 100vw, 1580px" /><figcaption class="wp-element-caption">George Romney, Emma Hart als Ariadne, 1785: die schöne Frau, zu der Hamilton gelangt war, vor der Heirat. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai.jpg" alt="Das Eckzimmer des Palazzo Sessa, William Hamiltons Haus: englische Einrichtung, antike Büsten und Vasen und ein vielleicht einzigartiger Blick auf das Meer, Capri und Posillipo. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9082" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-sessa-hamilton-1787-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Eckzimmer des Palazzo Sessa, William Hamiltons Haus: englische Einrichtung, antike Büsten und Vasen und ein vielleicht einzigartiger Blick auf das Meer, Capri und Posillipo. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/napoli-palazzo-sessa-hamilton/">Palazzo Sessa, Hamilton und Emma</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Schloss von Caserta, Hackert und Emma</title>
		<link>https://goethe.reise/de/grandtour/caserta-reggia-hackert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=caserta-reggia-hackert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:40:56 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://goethe.reise/?post_type=museum&#038;p=8609</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zu Gast bei Hackert im alten Schloss neben dem »escurialartigen« neuen Palast.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/caserta-reggia-hackert/">Das Schloss von Caserta, Hackert und Emma</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu Gast bei Hackert im alten Schloss neben dem »escurialartigen« neuen Palast. Hackert macht jeden zu seinem Schüler und sagt zu Goethe: »Sie haben Anlage, aber Sie können nichts machen.« »Neapel ist ein Paradies«; und abends Hamilton und die junge Emma, die mit einem Schal und gelöstem Haar von einer antiken Stellung in die andere übergeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Caserta, 14. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-14-caserta-0138" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Hackert in seiner höchst behaglichen Wohnung, die ihm in dem alten Schlosse gegönnt ist. Das neue, freilich ein ungeheurer Palast, escurialartig, ins Viereck gebaut, mit mehrern Höfen; königlich genug. Die Lage außerordentlich schön auf der fruchtbarsten Ebene von der Welt, und doch erstrecken sich die Gartenanlagen bis ans Gebirge. Da führt nun ein Aquädukt einen ganzen Strom heran, um Schloß und Gegend zu tränken, und die ganze Wassermasse kann, auf künstlich angelegte Felsen geworfen, zur herrlichsten Kaskade gebildet werden. Die Gartenanlagen sind schön und gehören recht in eine Gegend, welche ganz Garten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schloß, wahrhaft königlich, schien mir nicht genug belebt, und unsereinem können die ungeheuern leeren Räume nicht behaglich vorkommen. Der König mag ein ähnliches Gefühl haben, denn es ist im Gebirge für eine Anlage gesorgt, die, enger an den Menschen sich anschließend, zur Jagd- und Lebenslust geeignet ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Caserta, 15. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-15-caserta-0139" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hackert wohnt im alten Schlosse gar behaglich, es ist räumlich genug für ihn und Gäste. Immerfort beschäftigt mit Zeichnen oder Malen, bleibt er doch gesellig und weiß die Menschen an sich zu ziehen, indem er einen jeden zu seinem Schüler macht. Auch mich hat er ganz gewonnen, indem er mit meiner Schwäche Geduld hat, vor allen Dingen auf Bestimmtheit der Zeichnung, sodann auf Sicherheit und Klarheit der Haltung dringt. Drei Tinten stehen, wenn er tuscht, immer bereit, und indem er von hinten hervorarbeitet und eine nach der andern braucht, so entsteht ein Bild, man weiß nicht, woher es kommt. Wenn es nur so leicht auszuführen wäre, als es aussieht. Er sagte zu mir mit seiner gewöhnlichen bestimmten Aufrichtigkeit: &#8222;Sie haben Anlage, aber Sie können nichts machen. Bleiben Sie achtzehn Monat bei mir, so sollen Sie etwas hervorbringen, was Ihnen und andern Freude macht.&#8220; – Ist das nicht ein Text, über den man allen Dilettanten eine ewige Predigt halten sollte? Was sie mir fruchtet, wollen wir erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von dem besondern Vertrauen, womit ihn die Königin beehrt, zeugt nicht allein, daß er den Prinzessinnen praktischen Unterricht gibt, sondern vorzüglich, daß er über Kunst und was daran grenzt abends öfters zu belehrender Unterhaltung gerufen wird. Er legt dabei Sulzers Wörterbuch zum Grunde, woraus er nach Belieben und Überzeugung einen oder den andern Artikel wählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mußte das billigen und dabei über mich selbst lächeln. Welch ein Unterschied ist nicht zwischen einem Menschen, der sich von innen aus auferbauen, und einem, der auf die Welt wirken und sie zum Hausgebrauch belehren will! Sulzers Theorie war mir wegen ihrer falschen Grundmaxime immer verhaßt, und nun sah ich, daß dieses Werk noch viel mehr enthielt, als die Leute brauchen. Die vielen Kenntnisse, die hier mitgeteilt werden, die Denkart, in welcher ein so wackrer Mann als Sulzer sich beruhigte, sollten die nicht für Weltleute hinreichend sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere vergnügte und bedeutende Stunden brachten wir bei dem Restaurator Andres zu, welcher, von Rom berufen, auch hier in dem alten Schlosse wohnt und seine Arbeiten, für die sich der König interessiert, emsig fortsetzt. Von seiner Gewandtheit, alte Bilder wiederherzustellen, darf ich zu erzählen nicht anfangen, weil man zugleich die schwere Aufgabe und die glückliche Lösung, womit sich diese eigene Handwerkskunst beschäftigt, entwickeln müßte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Caserta, 16. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-16-caserta-0140" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die lieben Briefe vom 19. Februar kommen heute mir zur Hand, und gleich soll ein Wort dagegen abgehen. Wie gerne mag ich, an die Freunde denkend, zur Besinnung kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neapel ist ein Paradies, jedermann lebt in einer Art von trunkner Selbstvergessenheit. Mir geht es ebenso, ich erkenne mich kaum, ich scheine mir ein ganz anderer Mensch. Gestern dacht&#8216; ich: &#8222;Entweder du warst sonst toll, oder du bist es jetzt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vierzehn Tagen muß sich&#8217;s entscheiden, ob ich nach Sizilien gehe. Noch nie bin ich so sonderbar in einem Entschluß hin und her gebogen worden. Heute kommt etwas, das mir die Reise anrät, morgen ein Umstand, der sie abrät. Es streiten sich zwei Geister um mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vertrauen zu den Freundinnen allein, nicht daß es die Freunde vernehmen! Ich merke wohl, daß es meiner &#8222;Iphigenie&#8220; wunderlich gegangen ist, man war die erste Form so gewohnt, man kannte die Ausdrücke, die man sich bei öfterm Hören und Lesen zugeeignet hatte; nun klingt das alles anders, und ich sehe wohl, daß im Grunde mir niemand für die unendlichen Bemühungen dankt. So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das möglichste getan hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das soll mich nicht abschrecken, mit &#8222;Tasso&#8220; eine ähnliche Operation vorzunehmen. Lieber würf&#8216; ich ihn ins Feuer, aber ich will bei meinem Entschluß beharren, und da es einmal nicht anders ist, so wollen wir ein wunderlich Werk daraus machen. Deshalb ist mir&#8217;s ganz angenehm, daß es mit dem Abdruck meiner Schriften so langsam geht. Und dann ist es doch wieder gut, sich in einiger Ferne vom Setzer bedroht zu sehen. Wunderlich genug, daß man zu der freisten Handlung doch einige Nötigung erwartet, ja fordert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Caserta, 16. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-16-caserta-0141" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man in Rom gern studieren mag, so will man hier nur leben; man vergißt sich und die Welt, und für mich ist es eine wunderliche Empfindung, nur mit genießenden Menschen umzugehen. Der Ritter Hamilton, der noch immer als englischer Gesandter hier lebt, hat nun nach so langer Kunstliebhaberei, nach so langem Naturstudium den Gipfel aller Natur- und Kunstfreude in einem schönen Mädchen gefunden. Er hat sie bei sich, eine Engländerin von etwa zwanzig Jahren. Sie ist sehr schön und wohl gebaut. Er hat ihr ein griechisch Gewand machen lassen, das sie trefflich kleidet, dazu löst sie ihre Haare auf, nimmt ein paar Schals und macht eine Abwechslung von Stellungen, Gebärden, Mienen etc., daß man zuletzt wirklich meint, man träume. Man schaut, was so viele tausend Künstler gerne geleistet hätten, hier ganz fertig in Bewegung und überraschender Abwechslung. Stehend, knieend, sitzend, liegend, ernst, traurig, neckisch, ausschweifend, bußfertig, lockend, drohend, ängstlich etc., eins folgt aufs andere und aus dem andern. Sie weiß zu jedem Ausdruck die Falten des Schleiers zu wählen, zu wechseln, und macht sich hundert Arten von Kopfputz mit denselben Tüchern. Der alte Ritter hält das Licht dazu und hat mit ganzer Seele sich diesem Gegenstand ergeben. Er findet in ihr alle Antiken, alle schönen Profile der sizilianischen Münzen, ja den Belvederschen Apoll selbst. So viel ist gewiß, der Spaß ist einzig! Wir haben ihn schon zwei Abende genossen. Heute früh malt sie Tischbein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Personal des Hofs und den Verhältnissen, was ich erfahren und kombiniert, muß erst geprüft und geordnet werden. Heute ist der König auf die Wolfsjagd, man hofft, wenigstens fünfe zu erlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2400" height="1600" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi.jpg" alt="Der Park des Königspalasts von Caserta heute. Foto Giuseppe Guida, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0." class="wp-image-9019" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-300x200.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-1024x683.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-768x512.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-1536x1024.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-2048x1365.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-415x277.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-650x433.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-reggia-parco-oggi-250x167.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Park des Königspalasts von Caserta heute. Foto Giuseppe Guida, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Königsschloss Caserta mit Park und Aquädukt Carolino; das »alte Schloss«, in dem Hackert wohnte, ist wahrscheinlich der Palazzo Acquaviva.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Reggia di Caserta, Piazza Carlo di Borbone, 81100 Caserta</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1095" height="1400" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert.jpg" alt="Jacob Philipp Hackert, Hofmaler in Caserta, der zu Goethe sagte: Sie haben Talent, aber Sie können nichts. Sammlung SPUN." class="wp-image-8440" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert.jpg 1095w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert-235x300.jpg 235w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert-801x1024.jpg 801w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert-768x982.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert-415x531.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert-650x831.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/philipphackert-250x320.jpg 250w" sizes="(max-width: 1095px) 100vw, 1095px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jacob Philipp Hackert, Hofmaler in Caserta, der zu Goethe sagte: Sie haben Talent, aber Sie können nichts. Sammlung SPUN.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1264" height="1957" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794.jpg" alt="Emma Lyons in der Haltung der Sophonisbe, nach einem der Stiche Friedrich Rehbergs, 1794: die Attitüden, die Goethe am Abend des 14. März sah. Tafel in Benedetto Croce, Volfango Goethe a Napoli, 1903; gemeinfrei." class="wp-image-9031" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794.jpg 1264w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-194x300.jpg 194w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-661x1024.jpg 661w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-768x1189.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-992x1536.jpg 992w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-415x643.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-650x1006.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/emma-lyons-sofonisba-rehberg-1794-250x387.jpg 250w" sizes="(max-width: 1264px) 100vw, 1264px" /><figcaption class="wp-element-caption">Emma Lyons in der Haltung der Sophonisbe, nach einem der Stiche Friedrich Rehbergs, 1794: die Attitüden, die Goethe am Abend des 14. März sah. Tafel in Benedetto Croce, Volfango Goethe a Napoli, 1903; gemeinfrei.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai.jpg" alt="Der Abend des 14. März 1787 im alten Schloss: das Tuch und die Attitüden vor den Gästen bei Kerzenlicht. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9027" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/caserta-1787-attitudini-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Abend des 14. März 1787 im alten Schloss: das Tuch und die Attitüden vor den Gästen bei Kerzenlicht. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Videos</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Goethe e Jakob Philipp Hackert" width="422" height="750" src="https://www.youtube.com/embed/bXC7kEakVqg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterlesen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goethe.reise/?p=8533">Jakob Philipp Hackert</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/caserta-reggia-hackert/">Das Schloss von Caserta, Hackert und Emma</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
