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	<title>Gaetano Filangieri - Personen von Goethes Grand Tour - Unreal Goethe</title>
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	<description>Italienische Reise 4.0</description>
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	<title>Gaetano Filangieri - Personen von Goethes Grand Tour - Unreal Goethe</title>
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		<title>Das Mittagsmahl bei der Prinzessin</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:40:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In der Meinung, sie lebe so bescheiden wie die Filangieri, findet sich Goethe im prächtigen Palast des »Prinzeßchens«, mit Bedienten in kostbarer Livree auf der Treppe: Er scheint sich der Sultan in Wielands Feenmärchen.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/napoli-palazzo-della-principessa/">Das Mittagsmahl bei der Prinzessin</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In der Meinung, sie lebe so bescheiden wie die Filangieri, findet sich Goethe im prächtigen Palast des »Prinzeßchens«, mit Bedienten in kostbarer Livree auf der Treppe: Er scheint sich der Sultan in Wielands Feenmärchen. Bei Tisch neckt sie die Geistlichen mit den Fastenspeisen und lädt ihn nach Sorrent ein, um ihn von der Philosophie zu heilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 12. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-12-neapel-0136" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Abends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ich ja zur bestimmten Zeit heute bei dem wunderlichen Prinzeßchen wäre und das Haus nicht verfehlte, berief ich einen Lohnbedienten. Er brachte mich vor das Hoftor eines großen Palastes, und da ich ihr keine so prächtige Wohnung zutraute, buchstabierte ich ihm noch einmal aufs deutlichste den Namen; er versicherte, daß ich recht sei. Nun fand ich einen geräumigen Hof, einsam und still, reinlich und leer, von Haupt- und Seitengebäuden umgeben. Bauart die bekannte heitere neapolitanische, so auch die Färbung. Gegen mir über ein großes Portal und eine breite, gelinde Treppe. An beiden Seiten derselben hinaufwärts in kostbarer Livree Bedienten gereiht, die sich, wie ich an ihnen vorbeistieg, aufs tiefste bückten. Ich schien mir der Sultan in Wielands Feenmärchen und faßte mir nach dessen Beispiel ein Herz. Nun empfingen mich die höheren Hausbedienten, bis endlich der anständigste die Türe eines großen Saals eröffnete, da sich denn ein Raum vor mir auftat, den ich ebenso heiter, aber auch so menschenleer fand als das übrige. Beim Auf- und Abgehen erblickte ich in einer Seitengalerie etwa für vierzig Personen prächtig, dem Ganzen gemäß eine Tafel bereitet. Ein Weltgeistlicher trat herein; ohne mich zu fragen, wer ich sei, noch woher ich komme, nahm er meine Gegenwart als bekannt an und sprach von den allgemeinsten Dingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Paar Flügeltüren taten sich auf, hinter einem ältlichen Herrn, der hereintrat, gleich wieder verschlossen. Der Geistliche ging auf ihn los, ich auch, wir begrüßten ihn mit wenigen höflichen Worten, die er mit bellenden, stotternden Tönen erwiderte, so daß ich mir keine Silbe des hottentottischen Dialekts enträtseln konnte. Als er sich ans Kamin gestellt, zog sich der Geistliche zurück und ich mit ihm. Ein stattlicher Benediktiner trat herein, begleitet von einem jüngeren Gefährten; auch er begrüßte den Wirt, auch er wurde angebellt, worauf er sich denn zu uns ans Fenster zurückzog. Die Ordensgeistlichen, besonders die eleganter gekleideten, haben in der Gesellschaft die größten Vorzüge; ihre Kleidung deutet auf Demut und Entsagung, indem sie ihnen zugleich entschiedene Würde verleiht. In ihrem Betragen können sie, ohne sich wegzuwerfen, unterwürfig erscheinen, und dann, wenn sie wieder strack auf ihren Hüften stehen, kleidet sie eine gewisse Selbstgefälligkeit sogar wohl, welche man allen übrigen Ständen nicht zugute gehen ließe. So war dieser Mann. Ich fragte nach Monte Cassino, er lud mich dahin und versprach mir die beste Aufnahme. Indessen hatte sich der Saal bevölkert: Offiziere, Hofleute, Weltgeistliche, ja sogar einige Kapuziner waren gegenwärtig. Vergebens suchte ich nach einer Dame, und daran sollte es denn auch nicht fehlen. Abermals ein Paar Flügeltüren taten sich auf und schlossen sich. Eine alte Dame war hereingetreten, wohl noch älter als der Herr, und nun gab mir die Gegenwart der Hausfrau die völlige Versicherung, daß ich in einem fremden Palast, unbekannt völlig den Bewohnern sei. Schon wurden die Speisen aufgetragen, und ich hielt mich in der Nähe der geistlichen Herren, um mit ihnen in das Paradies des Tafelzimmers zu schlüpfen, als auf einmal Filangieri mit seiner Gemahlin hereintrat, sich entschuldigend, daß er verspätet habe. Kurz darauf sprang Prinzeßchen auch in den Saal, fuhr unter Knicksen, Beugungen, Kopfnicken an allen vorbei auf mich los. &#8222;Es ist recht schön, daß Sie Wort halten!&#8220; rief sie, &#8222;setzen Sie sich bei Tafel zu mir, Sie sollen die besten Bissen haben. Warten Sie nur! Ich muß mir erst den rechten Platz aussuchen, dann setzen Sie sich gleich an mich.&#8220; So aufgefordert, folgte ich den verschiedenen Winkelzügen, die sie machte, und wir gelangten endlich zum Sitze, die Benediktiner gerade gegen uns über, Filangieri an meiner andern Seite. – &#8222;Das Essen ist durchaus gut&#8220;, sagte sie, &#8222;alles Fastenspeisen, aber ausgesucht, das Beste will ich Ihnen andeuten. Jetzt muß ich aber die Pfaffen scheren. Die Kerls kann ich nicht ausstehen; sie hucken unserm Hause tagtäglich etwas ab. Was wir haben, sollten wir selbst mit Freunden verzehren!&#8220; – Die Suppe war herumgegeben, der Benediktiner aß mit Anstand. – &#8222;Bitte, sich nicht zu genieren, Hochwürden&#8220;, rief sie aus, &#8222;ist etwa der Löffel zu klein? Ich will einen größern holen lassen, die Herren sind ein tüchtiges Maulvoll gewohnt.&#8220; Der Pater versetzte, es sei in ihrem fürstlichen Hause alles so vortrefflich eingerichtet, daß ganz andere Gäste als er eine vollkommenste Zufriedenheit empfinden würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Pastetchen nahm sich der Pater nur eins, sie rief ihm zu, er möchte doch ein halb Dutzend nehmen! Blätterteig, wisse er ja, verdaue sich leicht genug. Der verständige Mann nahm noch ein Pastetchen, für die gnädige Attention dankend, als habe er den lästerlichen Scherz nicht vernommen. Und so mußte ihr auch bei einem derbern Backwerk Gelegenheit werden, ihre Bosheit auszulassen; denn als der Pater ein Stück anstach und es auf seinen Teller zog, rollte ein zweites nach. – &#8222;Ein drittes&#8220;, rief sie, &#8222;Herr Pater, Sie scheinen einen guten Grund legen zu wollen!&#8220; – &#8222;Wenn so vortreffliche Materialien gegeben sind, hat der Baumeister leicht arbeiten!&#8220; versetzte der Pater. – Und so ging es immer fort, ohne daß sie eine andere Pause gemacht hätte, als mir gewissenhaft die besten Bissen zuzuteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sprach indessen mit meinem Nachbar von den ernstesten Dingen. Überhaupt habe ich Filangieri nie ein gleichgültiges Wort reden hören. Er gleicht darin wie in manchem andern unserm Freunde Georg Schlosser, nur daß er als Neapolitaner und Weltmann eine weichere Natur und einen bequemem Umgang hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ganze Zeit war den geistlichen Herren von dem Mutwillen meiner Nachbarin keine Ruhe gegönnt, besonders gaben ihr die zur Fastenzeit in Fleischgestalt verwandelten Fische unerschöpflichen Anlaß, gott- und sittenlose Bemerkungen anzubringen, besonders aber auch die Fleischeslust hervorzuheben und zu billigen, daß man sich wenigstens an der Form ergötze, wenn auch das Wesen verboten sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir noch mehr solcher Scherze gemerkt, die ich jedoch mitzuteilen nicht Mut habe. Dergleichen mag sich im Leben und aus einem schönen Munde noch ganz erträglich ausnehmen, schwarz auf weiß dagegen wollen sie mir selbst nicht mehr gefallen. Und dann hat freche Verwegenheit das Eigene, daß sie in der Gegenwart erfreut, weil sie in Erstaunen setzt, erzählt aber erscheint sie uns beleidigend und widerlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Dessert war aufgetragen, und ich fürchtete, nun gehe es immer so fort; unerwartet aber wandte sich meine Nachbarin ganz beruhigt zu mir und sagte: &#8222;Den Syrakuser sollen die Pfaffen in Ruhe verschlucken, es gelingt mir doch nicht, einen zu Tode zu ärgern, nicht einmal, daß ich ihnen den Appetit verderben könnte. Nun lassen Sie uns ein vernünftiges Wort reden! Denn was war das wieder für ein Gespräch mit Filangieri! Der gute Mann! er macht sich viel zu schaffen. Schon oft habe ich ihm gesagt: &#8222;Wenn ihr neue Gesetze macht, so müssen wir uns wieder neue Mühe geben, um auszusinnen, wie wir auch die zunächst übertreten können; bei den alten haben wir es schon weg.&#8220; Sehen Sie nur einmal, wie schön Neapel ist; die Menschen leben seit so vielen Jahren sorglos und vergnügt, und wenn von Zeit zu Zeit einmal einer gehängt wird, so geht alles übrige seinen herrlichen Gang.&#8220; Sie tat mir hierauf den Vorschlag, ich solle nach Sorrent gehen, wo sie ein großes Gut habe, ihr Haushofmeister werde mich mit den besten Fischen und dem köstlichsten Milchkalbfleisch (mungana) herausfüttern. Die Bergluft und die himmlische Aussicht sollten mich von aller Philosophie kurieren, dann wollte sie selbst kommen, und von den sämtlichen Runzeln, die ich ohnehin zu früh einreißen lasse, solle keine Spur übrigbleiben, wir wollten zusammen ein recht lustiges Leben führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 25. Mai 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-05-25-neapel-0210" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mein lockeres Prinzeßchen werde ich wohl nicht wiedersehen; sie ist wirklich nach Sorrent und hat mir die Ehre angetan, vor ihrer Abreise auf mich zu schelten, daß ich das steinichte und wüste Sizilien ihr habe vorziehen können. Einige Freunde gaben mir Auskunft über diese sonderbare Erscheinung. Aus einem guten, doch unvermögenden Hause geboren, im Kloster erzogen, entschloß sie sich, einen alten und reichen Fürsten zu heiraten, und man konnte sie um so eher dazu überreden, als die Natur sie zu einem zwar guten, aber zur Liebe völlig unfähigen Wesen gebildet hatte. In dieser reichen, aber durch Familienverhältnisse höchst beschränkten Lage suchte sie sich durch ihren Geist zu helfen und, da sie in Tun und Lassen gehindert war, wenigstens ihrem Mundwerk freies Spiel zu geben. Man versicherte mir, daß ihr eigentlichster Wandel ganz untadelig sei, daß sie sich aber fest vorgesetzt zu haben scheine, durch ein unbändiges Reden allen Verhältnissen ins Angesicht zu schlagen. Man bemerkte scherzend, daß keine Zensur ihre Diskurse, wären sie schriftlich verfaßt, könne durchgehen lassen, weil sie durchaus nichts vorbringe, als was Religion, Staat oder Sitten verletze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man erzählte die wunderlichsten und artigsten Geschichten von ihr, wovon eine hier stehen mag, ob sie gleich nicht die anständigste ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Erdbeben, das Kalabrien betraf, war sie auf die dortigen Güter ihres Gemahls gezogen. Auch in der Nähe ihres Schlosses war eine Baracke gebaut, das heißt ein hölzernes einstöckiges Haus, unmittelbar auf den Boden aufgesetzt; übrigens tapeziert, möbliert und schicklich eingerichtet. Bei den ersten Anzeigen des Erdbebens flüchtete sie dahin. Sie saß auf dem Sofa, Knötchen knüpfend, vor sich ein Nähtischchen, gegen ihr über ein Abbé, ein alter Hausgeistlicher. Auf einmal wogte der Boden, das Gebäude sank an ihrer Seite nieder, indem die entgegengesetzte sich emporhob, der Abbé und das Tischchen wurde also auch in die Höhe gehoben. &#8222;Pfui!&#8220; rief sie, an der sinkenden Wand mit dem Kopfe gelehnt, &#8222;schickt sich das für einen so ehrwürdigen Mann? Ihr gebärdet Euch ja, als wenn Ihr auf mich fallen wolltet. Das ist ganz gegen alle Sitte und Wohlstand.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indessen hatte das Haus sich wieder niedergesetzt, und sie wußte sich vor Lachen nicht zu lassen über die närrische, lüsterne Figur, die der gute Alte sollte gespielt haben, und sie schien über diesen Scherz von allen Kalamitäten, ja dem großen Verlust, der ihre Familie und so viel tausend Menschen betraf, nicht das mindeste zu empfinden. Ein wundersam glücklicher Charakter, dem noch eine Posse gelingt, indem ihn die Erde verschlingen will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2400" height="1800" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1.jpg" alt="Palazzo Ravaschieri di Satriano an der Riviera di Chiaia, von Ferdinando Sanfelice erweitert: Benedetto Croce (1903) erkennt darin den Palast der kleinen Prinzessin, Teresa Filangieri. Foto Xerse, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0." class="wp-image-9124" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-300x225.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-1024x768.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-768x576.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-1536x1152.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-2048x1536.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-640x480.jpg 640w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-415x311.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-650x488.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm1-250x188.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Palazzo Ravaschieri di Satriano an der Riviera di Chiaia, von Ferdinando Sanfelice erweitert: Benedetto Croce (1903) erkennt darin den Palast der kleinen Prinzessin, Teresa Filangieri. Foto Xerse, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Goethe nennt weder die Dame noch den Palast. Benedetto Croce (1903) identifiziert das »Prinzeßchen« mit Teresa Filangieri Fieschi Ravaschieri, Fürstin von Satriano, der Schwester Gaetanos, und ihren Palast mit dem Palazzo Satriano am Largo della Vittoria, Ecke Via Calabritto und Riviera di Chiaia, mit Fassade, Hof und Treppe von Ferdinando Sanfelice. Das Gut in »Sorrent«, von dem sie spricht, ist nach Croce das Schloss von Vico Equense, wo Gaetano Filangieri starb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Palazzo Ravaschieri di Satriano, Riviera di Chiaia angolo via Calabritto, 80121 Napoli</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="2400" height="1601" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0.jpg" alt="L. Iely, ein Salon im Palazzo Satriano in Neapel, Aquarell, 1829 (Cooper Hewitt). Gemeinfrei, Wikimedia Commons." class="wp-image-9123" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0.jpg 2400w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-300x200.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-1024x683.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-768x512.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-1536x1025.jpg 1536w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-2048x1366.jpg 2048w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-415x277.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-650x434.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-wm0-250x167.jpg 250w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><figcaption class="wp-element-caption">L. Iely, ein Salon im Palazzo Satriano in Neapel, Aquarell, 1829 (Cooper Hewitt). Gemeinfrei, Wikimedia Commons.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai.jpg" alt="Die Treppe im Palast der kleinen Prinzessin, 12. März 1787, mit den sich verneigenden Dienern in Livree: ich kam mir vor wie der Sultan in Wielands Märchen. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9074" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-della-principessa-1787-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Treppe im Palast der kleinen Prinzessin, 12. März 1787, mit den sich verneigenden Dienern in Livree: ich kam mir vor wie der Sultan in Wielands Märchen. KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterlesen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goethe.reise/?p=8537">Glück – Die Begegnung mit Filangieri</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Gaetano Filangieri und Vico</title>
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		<dc:creator><![CDATA[spun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:40:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bildnis des Ritters Filangieri, Verfasser der Wissenschaft der Gesetzgebung: Soldat, Ritter und Weltmann, gemildert durch ein zartes sittliches Gefühl.</p>
<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/napoli-filangieri/">Gaetano Filangieri und Vico</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Bildnis des Ritters Filangieri, Verfasser der Wissenschaft der Gesetzgebung: Soldat, Ritter und Weltmann, gemildert durch ein zartes sittliches Gefühl. Er macht Goethe mit Giambattista Vico bekannt, dem »Ältervater« der neapolitanischen Gesetzfreunde. Am 9. März im Hause Filangieri die kleine gesprächige Dame, die ihn zu Tisch lädt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 5. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-05-neapel-0130" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von einem trefflichen Manne, den ich diese Tage kennen gelernt, muß ich kürzlich das Allgemeinste erwähnen. Es ist Ritter Filangieri, bekannt durch sein Werk über die Gesetzgebung. Er gehört zu den ehrwürdigen jungen Männern, welche das Glück der Menschen und eine löbliche Freiheit derselben im Auge behalten. An seinem Betragen kann man den Soldaten, den Ritter und Weltmann erkennen, gemildert ist jedoch dieser Anstand durch den Ausdruck eines zarten sittlichen Gefühls, welches, über die ganze Person verbreitet, aus Wort und Wesen gar anmutig hervorleuchtet. Auch er ist seinem Könige und dessen Königreich im Herzen verbündet, wenn er auch nicht alles billigt, was geschieht; aber auch er ist gedrückt durch die Furcht vor Joseph dem Zweiten. Das Bild eines Despoten, wenn es auch nur in der Luft schwebt, ist edlen Menschen schon fürchterlich. Er sprach mit mir ganz offen, was Neapel von jenem zu fürchten habe. Er unterhält sich gern über Montesquieu, Beccaria, auch über seine eigenen Schriften, alles in demselben Geiste des besten Wollens und einer herzlichen jugendlichen Lust, das Gute zu wirken. Er mag noch in den Dreißigen stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gar bald machte er mich mit einem alten Schriftsteller bekannt, an dessen unergründlicher Tiefe sich diese neuern italienischen Gesetzfreunde höchlich erquicken und erbauen, er heißt Johann Baptista Vico, sie ziehen ihn dem Montesquieu vor. Bei einem flüchtigen Überblick des Buches, das sie mir als ein Heiligtum mitteilten, wollte mir scheinen, hier seien sibyllinische Vorahnungen des Guten und Rechten, das einst kommen soll oder sollte, gegründet auf ernste Betrachtungen des Überlieferten und des Lebens. Es ist gar schön, wenn ein Volk solch einen Ältervater besitzt; den Deutschen wird einst Hamann ein ähnlicher Kodex werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neapel, 9. März 1787</h2>



<div class="ug-audio" data-lang="de" data-voce="de-1787-03-09-neapel-0134" data-src=""><button type="button" class="ug-audio__play" aria-label="Die Tagebuchseite anhören"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25b6.png" alt="▶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Anhören</button><audio class="ug-audio__player" preload="none"></audio></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist das Angenehme auf Reisen, daß auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt. Als ich von Capo di Monte zurückkam, machte ich noch einen Abendbesuch bei Filangieri, wo ich auf dem Kanapee neben der Hausfrau ein Frauenzimmer sitzend fand, deren äußeres mir nicht zu dem vertraulichen Betragen zu passen schien, dem sie sich ganz ohne Zwang hingab. In einem leichten, gestreiften, seidenen Fähnchen, den Kopf wunderlich aufgeputzt, sah die kleine, niedliche Figur einer Putzmacherin ähnlich, die, für die Zierde anderer sorgend, ihrem eigenen Aussehen wenig Aufmerksamkeit schenkt. Sie sind so gewohnt, ihre Arbeit bezahlt zu sehen, daß sie nicht begreifen, wie sie für sich selbst etwas gratis tun sollen. Durch meinen Eintritt ließ sie sich in ihrem Plaudern nicht stören und brachte eine Menge possierliche Geschichten vor, welche ihr dieser Tage begegnet oder vielmehr durch ihre Strudeleien veranlaßt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dame vom Hause wollte mir auch zum Wort verhelfen, sprach über die herrliche Lage von Capo di Monte und die Schätze daselbst. Das muntere Weibchen dagegen sprang in die Höhe und war, auf ihren Füßen stehend, noch artiger als zuvor. Sie empfahl sich, rannte nach der Türe und sagte mir im Vorbeigehen: &#8222;Filangieris kommen diese Tage zu mir zu Tische, ich hoffe, Sie auch zu sehen!&#8220; Fort war sie, ehe ich noch zusagen konnte. Nun vernahm ich, es sei die Prinzessin ***, mit dem Hause nah verwandt. Filangieris waren nicht reich und lebten in anständiger Einschränkung. So dacht&#8216; ich mir das Prinzeßchen auch, da ohnehin solche hohe Titel in Neapel nicht selten sind. Ich merkte mir den Namen, Tag und Stunde und zweifelte nicht, mich am rechten Orte zu gehöriger Zeit einzufinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heute</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="2400" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi.jpg" alt="Palazzo Como in der Via Duomo, heute Museo Civico Gaetano Filangieri. Das Haus der Filangieri stand 1787 jedoch am Largo Arianiello, wie Benedetto Croce belegt. Foto Francesco Bini, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0." class="wp-image-9020" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi.jpg 1600w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-200x300.jpg 200w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-683x1024.jpg 683w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-768x1152.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-1024x1536.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-1365x2048.jpg 1365w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-415x623.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-650x975.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-palazzo-como-filangieri-oggi-250x375.jpg 250w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Palazzo Como in der Via Duomo, heute Museo Civico Gaetano Filangieri. Das Haus der Filangieri stand 1787 jedoch am Largo Arianiello, wie Benedetto Croce belegt. Foto Francesco Bini, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tagebuch sagt nicht, wo die Filangieri wohnten. Benedetto Croce (1903) verortet sie nach Auskunft der Familie im Stammpalast des ältesten Bruders Cesare Filangieri, Fürst von Arianiello, am Largo Arianiello. Das Museo Civico Gaetano Filangieri in der Via Duomo (Palazzo Como) trägt den Namen der Familie, ist aber nicht jenes Haus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ort: Museo Civico Gaetano Filangieri, Via Duomo 288, 80138 Napoli</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werke und Dokumente</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1027" height="588" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri.jpg" alt="Gaetano Filangieri, Verfasser der Wissenschaft der Gesetzgebung: Soldat, Ritter und Weltmann, wie Goethe ihn beschreibt. Sammlung SPUN." class="wp-image-8402" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri.jpg 1027w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri-300x172.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri-1024x586.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri-768x440.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri-415x238.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri-650x372.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/Gaetano_Filangieri-250x143.jpg 250w" sizes="(max-width: 1027px) 100vw, 1027px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gaetano Filangieri, Verfasser der Wissenschaft der Gesetzgebung: Soldat, Ritter und Weltmann, wie Goethe ihn beschreibt. Sammlung SPUN.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="983" height="800" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova.jpg" alt="Die Neue Wissenschaft Giambattista Vicos, des Patriarchen der neapolitanischen Juristen, den Filangieri Goethe nahebrachte. Sammlung SPUN." class="wp-image-8394" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova.jpg 983w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova-300x244.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova-768x625.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova-415x338.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova-650x529.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/03/vico-scienza-nuova-250x203.jpg 250w" sizes="(max-width: 983px) 100vw, 983px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Neue Wissenschaft Giambattista Vicos, des Patriarchen der neapolitanischen Juristen, den Filangieri Goethe nahebrachte. Sammlung SPUN.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">KI-Rekonstruktion</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1344" height="752" src="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai.jpg" alt="Das Arbeitszimmer eines neapolitanischen Juristen im März 1787, mit Fenster zum Innenhof: KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026)." class="wp-image-9029" srcset="https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai.jpg 1344w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai-300x168.jpg 300w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai-1024x573.jpg 1024w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai-768x430.jpg 768w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai-415x232.jpg 415w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai-650x364.jpg 650w, https://goethe.reise/wp-content/uploads/2026/09/napoli-1787-studio-filangieri-ricostruzione-ai-250x140.jpg 250w" sizes="(max-width: 1344px) 100vw, 1344px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Arbeitszimmer eines neapolitanischen Juristen im März 1787, mit Fenster zum Innenhof: KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Videos</h2>



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</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterlesen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://goethe.reise/?p=8537">Glück – Die Begegnung mit Filangieri</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">J.W. Goethe, Italienische Reise, Originaltext.</p>


<p>L'articolo <a href="https://goethe.reise/de/grandtour/napoli-filangieri/">Gaetano Filangieri und Vico</a> proviene da <a href="https://goethe.reise/de/home">Unreal Goethe</a>.</p>
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