Das Bildnis des Ritters Filangieri, Verfasser der Wissenschaft der Gesetzgebung: Soldat, Ritter und Weltmann, gemildert durch ein zartes sittliches Gefühl.
Eine Vollmondnacht auf der Chiaja, »dem unermeßlichen Spaziergang«, dann am Meeresufer hin und wider: nicht zu beschreiben, übernimmt einen das Gefühl von Unendlichkeit des Raums.
Der zweite Fastensonntag, von Kirche zu Kirche: In Rom ist alles ernsthaft, hier alles lustig und wohlgemut.
Drei Blicke vom Meer: die Segel der Fregatte nach Palermo, die zwischen Capri und Kap Minerva verschwinden; der Morgen der Abfahrt nach Sizilien, an dem Kniep die Küsten zeichnet; und auf der Rückfahrt am 14.
Statt des Vesuvs eine Wasserfahrt nach Pozzuoli mit dem Fürsten von Waldeck: »Unterm reinsten Himmel der unsicherste Boden.« Siedende Wasser, Schwefel aushauchende Grüfte, Schlackenberge und eine Vegetation, die alles zurückerobert, bis zum Eichwald an den Wänden eines alten Kraters.
Erster Besuch bei Jakob Philipp Hackert, dem Landschaftsmaler in der Gunst des Königspaars, der einen Flügel des Palasts Francavilla bewohnt: ein Mann, der bei unausgesetztem Fleiß das Leben zu genießen versteht.
Mittagsrast in Capua, dann die breite Chaussee zwischen Weizen »wie ein Teppich«, Pappeln und Reben, die wie Netze schweben, der dampfende Vesuv immer zur Linken.
Nach der Überfahrt über den Garigliano an der Via Appia betritt Goethe das Land, das heute Kampanien heißt: fruchtbare Felder, der erste vulkanische Aschenhügel, Berge mit verschneiten Gipfeln.
Mit Tischbein in Pompeji: gerade Straßen, fensterlose Häuser, öffentliche Gebäude wie Modelle, aber bemalte Wände mit einem Kunstsinn, der einem ganzen Volk gehört.









