Jakob Philipp Hackert

  • 1737–1807
  • Stationen: 3

Prenzlau 1737 – San Piero di Careggi 1807

Preußischer Landschaftsmaler, seit 1786 Hofmaler Ferdinands IV. Goethe besucht ihn am 28. Februar 1787 in dem Flügel des Palastes Francavilla, den der König ihm eingeräumt hat, und zeichnet in wenigen Zeilen seinen Charakter: ein bestimmter, kluger Mann, der bei unausgesetztem Fleiß das Leben zu genießen versteht. In Caserta nimmt er ihn Mitte März im alten Schloss auf: Hackert macht jeden zu seinem Schüler und sagt Goethe, er habe Anlage, könne aber nichts machen. Er ist es auch, der ihm im Mai Hamiltons geheimes Gewölbe zeigen lässt. Die Verbindung hält: Nach dem Tod des Malers gibt Goethe aus dessen Papieren die Biographie »Philipp Hackert« (1811) heraus.

Hauptbild: KI-Rekonstruktion im Alter von 50 Jahren, wie 1787, nach dem zeitgenössischen Bildnis (SPUN, 2026).

Jakob Philipp Hackert
Das zeitgenössische Bildnis. Augusto Nicodemo, Bildnis Jakob Philipp Hackert, 1797. Gemeinfrei, Wikimedia Commons.

Quellen: J. W. Goethe, Italienische Reise; J. W. Goethe, Philipp Hackert (1811).

Jakob Philipp Hackert (ricostruzione AI)

Hamilton hat sich eine schöne Existenz geschaffen: Zimmer in englischem Geschmack und eine Aussicht aus dem Eckzimmer, vielleicht einzig, und nach allen Reichen der Schöpfung ist er bei einem schönen Weibe angelangt.

Palazzo Sessa, Vico Santa Maria a Cappella Vecchia, 80121 Napoli

Zu Gast bei Hackert im alten Schloss neben dem »escurialartigen« neuen Palast.

Reggia di Caserta, Piazza Carlo di Borbone, 81100 Caserta

Erster Besuch bei Jakob Philipp Hackert, dem Landschaftsmaler in der Gunst des Königspaars, der einen Flügel des Palasts Francavilla bewohnt: ein Mann, der bei unausgesetztem Fleiß das Leben zu genießen versteht.

Via Chiaia 139, 80121 Napoli