Teresa Filangieri Fieschi Ravaschieri, Fürstin von Satriano

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18. Jahrhundert

Die »Prinzessin« der Italienischen Reise, lebhaft und respektlos, die bei Tisch über Mönche und Vorurteile spottet, Goethe einlädt und ihn neckt. Goethe verschweigt ihren Namen und sagt erst Jahre später, sie sei Filangieris Schwester gewesen. Benedetto Croce hat sie 1903 bestimmt: Es ist Teresa, die jüngste der Schwestern Gaetanos, Gattin des alten Fürsten Filippo Fieschi Ravaschieri di Satriano, der Güter in Kalabrien besaß; das Mahl fand im Palazzo Satriano statt. Die Familienüberlieferung will, so berichtet Croce, dass sie im Wahnsinn starb.

Hauptbild: KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026). Es gibt kein Bildnis: das Gesicht ist erfunden.

Teresa Filangieri Fieschi Ravaschieri, Fürstin von Satriano
Das zeitgenössische Bild. L. Iely, ein Salon im Palazzo Satriano in Neapel, Aquarell, 1829 (Cooper Hewitt). Gemeinfrei.

Quellen: J. W. Goethe, Italienische Reise; B. Croce, Goethe a Napoli (1903).

Teresa Filangieri Fieschi Ravaschieri, principessa di Satriano (ricostruzione AI)

In der Meinung, sie lebe so bescheiden wie die Filangieri, findet sich Goethe im prächtigen Palast des »Prinzeßchens«, mit Bedienten in kostbarer Livree auf der Treppe: Er scheint sich der Sultan in Wielands Feenmärchen.

Palazzo Ravaschieri di Satriano, Riviera di Chiaia Ecke Via Calabritto, Neapel

Das Bildnis des Ritters Filangieri, Verfasser der Wissenschaft der Gesetzgebung: Soldat, Ritter und Weltmann, gemildert durch ein zartes sittliches Gefühl.

Museo Civico Gaetano Filangieri, Via Duomo 288, 80138 Napoli