Cavaliere Domenico Venuti

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18. Jahrhundert

Oberaufseher der Altertümer des Königreichs und der königlichen Porzellanmanufaktur. In den Tagen der Abschiedsbesuche, Anfang Juni 1787, lässt »Cavaliere Venuti« Goethe sogar noch verborgene Schätze sehen; Goethe betrachtet abermals »mit großer Verehrung« seinen verstümmelten, doch unschätzbaren Ulysses und wird zum Abschied in die Porzellanfabrik geführt, wo er sich den Herkules möglichst einprägt und sich an den kampanischen Gefäßen noch einmal die Augen voll sieht. Tischbein erinnert in einem Brief vom Juli daran, wie er am Garigliano graben lässt.

Hauptbild: KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026). Es gibt kein Bildnis: das Gesicht ist erfunden.

Cavaliere Domenico Venuti
Das zeitgenössische Bild. Der Königspalast von Portici von der Seeseite, mit dem Vesuv, anonymes Gemälde. Gemeinfrei.

Quellen: J. W. Goethe, Italienische Reise.

Il cavalier Domenico Venuti (ricostruzione AI)