Nachts am Molo mit einem Blick: der Mond, die Wolken, der Widerschein im Meer, die Lampen des Leuchtturms, das Feuer des Vesuvs.
Molo Beverello, Via Acton, 80133 Napoli
18. Jahrhundert
Oberaufseher der Altertümer des Königreichs und der königlichen Porzellanmanufaktur. In den Tagen der Abschiedsbesuche, Anfang Juni 1787, lässt »Cavaliere Venuti« Goethe sogar noch verborgene Schätze sehen; Goethe betrachtet abermals »mit großer Verehrung« seinen verstümmelten, doch unschätzbaren Ulysses und wird zum Abschied in die Porzellanfabrik geführt, wo er sich den Herkules möglichst einprägt und sich an den kampanischen Gefäßen noch einmal die Augen voll sieht. Tischbein erinnert in einem Brief vom Juli daran, wie er am Garigliano graben lässt.
Hauptbild: KI-Rekonstruktion (SPUN, 2026). Es gibt kein Bildnis: das Gesicht ist erfunden.

Quellen: J. W. Goethe, Italienische Reise.

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