Goethe fährt ein letztes Mal durch das unendliche Leben der Stadt.
Die in Amerika gebaute Korvette, die Kajüte, Rechnungen und Abschiede; der Marchese Berio, der den Verfasser des Werther kennenlernen will.
Tischbein schlägt den jungen Landschafter Kniep als ständigen Gesellschafter vor.
Die Abrede mit Kniep: Sie leben und reisen zusammen, er zeichnet nur, alle Konture gehören Goethe.
Abends nimmt Kniep aus den Fenstern von Salerno einen Umriss, der jede Beschreibung erspart; Goethe denkt, wie schön es gewesen wäre, hier zur Zeit der blühenden Schule zu studieren.
Auf dem zweirädrigen leichten Fuhrwerk, wechselsweise die Zügel führend, fahren Goethe und Kniep durch die Schlucht zwischen Wald und Felsen.
Drei Blicke vom Meer: die Segel der Fregatte nach Palermo, die zwischen Capri und Kap Minerva verschwinden; der Morgen der Abfahrt nach Sizilien, an dem Kniep die Küsten zeichnet; und auf der Rückfahrt am 14. Mai der schönste Sonnenuntergang der Reise und die Strömung, die das Schiff gegen die Felsen von Capri treibt, bis an den Rand des Schiffbruchs.
»Alla Locanda del Sgr. Moriconi al Largo del Castello«: Goethes erste neapolitanische Adresse.















